Wir benutzen Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Weitere Infos. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Nutzung zu. 

Die Hubertuskapelle

Ruine der Hubertuskapelle

1842 ließ Johann Gottlob von Quandt die neu errichtete Kapelle im Lieblingstal mit einem Fresko zur Sage vom Heiligen Hubertus schmücken. Vorlage dafür war war ein Holzschnitt von Albrecht Dürer. Die Kapelle war Anfang des 21. Jahrhunderts verfallen und wurde im Jahr 2006 wieder errichtet. Das neu entstandene Wandbild schuf der Wünschendorfer Künstler Volker Lenkheit.


Über die Bekehrung des Hubertus erzählt die Sage folgendes:

Hubertus war Sohn von Herzog Bertrand, Herzog von Aquitanien in Südwesten Frankreichs, und seiner Gemahlin. Sein einziges Vergnügen war die Jagd. Einst jagte Hubertus auch am heiligen Karfreitag. Tief dringt Hubertus in den Wald ein, denn er will den schönsten und stattlichsten Hirsch erlegen. Plötzlich aber steht sein Pferd wie gebannt. An der dunklen Waldwand steht hochaufgerichtet ein stolzer, weißglänzender Hirsch. Hubertus will in mit der Lanze töten, aber seine Hand erschlafft, denn der Hirsch trägt zwischen den Stangen des Geweihs ein goldenes Kreuz. Zu Tode erschrocken steigt der kühne Jäger vom Ross, sinkt auf die Knie und betet inbrünstig. 

"Und aus dem kühnen Jäger, da ward ein Klausner jetzt,

Ein Hirt ward er den Tieren, die sonst er wild gehetzt....

Als Bischof dann von Lüttich, da rief der Herr ihn ab,

ward heilig noch gesprochen weit über Tod und Grab."




Posaunenchor Dittersbach: Hubertuskapelle