China-Blech - Posaunenmusik in Dittersbach

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China-Blech

 
 

Am 28. März startete der Posaunenchor von Dresden nach München, um von dort nach Peking weiter zu fliegen. 10 Tage wollten wir in China sein, Land und Leute kennenlernen und musizieren.
Um es kurz zu machen: Unser Ingo hat alles super organisiert und dabei seine China-Erfahrungen  und -Kontakte genutzt. Deshalb wurde die Reise ein voller Erfolg.
Unterstützt von der Stadt Dresden und der Sächsischen Landesregierung ("so geht sächsisch" bzw. "simply saxony") machten wir uns am 28. März auf.  Pünktlich landeten wir am 29.03. in Peking und wurden von unserem Guide Wang abgeholt. Gegen 16:00 starteten wir einen ersten Altstadtrundgang durch Peking und bekanen u.a. erklärt, dass die einzelnen Wohnungen keine eigenen Toilettenanlagen besitzen und auf öffentliche Toiletten ausweichen müssen, die aber nicht meht als 100 m Abstand haben!
Das Peking-Enten-Essen am Abend machte uns erstmals mit der wunderbaren Küche Chinas bekannt.
Am Freitag, de. 30.03. liefen wir vom nahe gelegenen Hotel zum Tinanmen Platz ("Platz des Himmlischen Friedens") und von da zum Kaiserpalast in der Verbotenen Stadt. Nach der Besichtigung des Himmelstempels führte uns der Weg zur Deutschen Botschaft, streng bewacht von chinesischen Soldaten, so dass der Eintritt eine ganze Zeit beanspruchte. Die Kontrolle durch die deutschen "Bewacher" fiel dagegen eher einfach aus. Pfarrer Richter begrüßte uns und baute vor: Ob viele kommen würden, könne er nicht sagen, vielleicht sind wir auch eher "unter uns" Stichwort Osterferien). Dieser Vorhersage erfüllte sich nicht, der Europasaal war gut gefüllt!
Anschließend hatten wir ein Abendessen in "Schindlers Anlegestelle". Ein Beitrag zu Steffen Schindler
Am Samstag, d. 31.03.machten wir uns auf zu einer Besichtigung der Großen Mauer und der Ming-Gräber.
Am Ostersonntag gestalteten wir am Vormittag den Ostergottesdienst in der Deutschen Botschaft und fuhren anschießend zum Bahnhof von Peking, um die 1300 km bis Shanghai in ca. 4,5 h zu überwinden (nachweisliche Spitzengeschwindigkeit 350 km/h!)
Am Montag, d. 02.04. besichtigten wir in Shanghai den 420 m hohen Jinmao Tower, aus dem die 20-Geschosser wir Spielzeug aussehen. Dieses Gebäude ist das dritthöchste in Shanghai (höchstes:632 m). Anschließend besuchten wir den Jade-Budda Tempel und die Seidenmanufaktur von Shanghai.
Nachdem wir am 03.04. mit dem Zug in einer Stunde nach Hangzhou gefahren waren, wurden wir durch die Vertreter der Universität empfangen. In der universitätseigenen Teeplatage steht ein Teehaus, in dem wir wunderbar bewirtet wurden. Die enge Verbindung der Uni Hangzhlu (ZUST) und deutschen Universitäten und Hochschulen ist der Drund für das enge Verhältnis Dutschland/Dresden zu Hangzhou. Der erste Blick in den Saal des neuen Kulturzentrums hat bei einigen eine Schauern hervor gerfufen (Ich zitiere: "Dafür habe ich nicht unterschrieben!") Über 1000 Plätze in dem Saal, Video-Leinwände verschiedener Größe, ein imposanter Hochschul-Chor, das kann einem "kleinen Bläser" aus Dittersbach schon Ehrfurcht einflößen....
Umso glücklicher waren wir dann nach unseren Auftritten. Alles hat gut geklappt. Das hervorragende Abendessen mit Hochschulvertretern vor dem Auftritt hat sicher die Aufregung in den Hintergrund treten lassen.
Der darauf folgende 4.04. brachte uns eine Besichtigung des Teedorfes Meijiawu. Leider war das Wetter stark regnerisch und der Verkehr auf den Straßen durch den Feiertag Quingming (Todesfest) entsprechend hoch. Das brachte den Plan dann doch etwas durcheinender. Der Tag endete damit, dass wir zu Fuß im starken Regn die ca. 500 m bis zum Bahnof zu Fuß zurück legen musstem, da der Bereich um den Bahnhof besnders abgeriegelt wurde. Püntlich 19:00 Uhr kamen wir wieder in Shanhai an, wo uns unserGuide Nora mit dem Bus abholte und zum Flughafen brachte. Die Maschine, eine 747,  startete gegen Mitternacht chinesischer Zeit und wir landeten wohlbehalten gegen 7:45 Ortszeit in Dresden nach Zwischenlandung in Frankfirt.
Diese Reise hat uns sehr viel Freude gamacht. Sie hat uns weiter zusammen "geschweißt". Wir haben viele Eindrücke gesammelt, waren aber auch - so glaube ich - ein guter Botschafter Deutscher Kultur und Lebensweise.
2001 in Florida, 2018 in China..... wo geht es 2035 hin?????

 
 
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